Laser-Operation in unserer Augenarztpraxis in Waldshut-Tiengen

Als Ihr spezialisierter Facharzt für Augenheilkunde respektive Ophthalmologe mit umfassender Praxiserfahrung hilft wir Ihnen Herr Dr. med. Kouris Ninios auch bei komplexeren Augenerkrankungen weiter, die eine besondere Behandlung per Laser-Operation erforderlich machen. Hier möchten wir Sie gerne im Detail darüber informieren, welche Krankheiten das betrifft und welcher Eingriff dafür infrage kommt.

Bevor wir auf die einzelnen Augenerkrankungen genauer eingehen, finden Sie hier eine Übersicht, über die Krankheiten, bei denen wir eine ambulante Laser-Operation in unserer Praxis in Waldshut mittels Argon- und YAG-Laser durchführen:

  • diabetische Netzhautkrankheit (Retinopathie)
  • Thrombosen der Augengefäße
  • Netzhautforamen oder Degenerationen zur Vermeidung einer Netzhautablösung
  • Nachstar
  • Engwinkelglaukom

Laser-Operation bei der diabetischen Netzhautkrankheit

Netzhautschäden gehören zu den häufigsten Diabetes-Folgeerkrankungen. So handelt es sich bei der diabetischen Retinopathie um eine Erkrankung der Netzhaut (Retina) des Auges. Hierbei kommt es durch zu hohe Blutzuckerwerte zu Schädigungen der feinen Blutgefäße in der Netzhaut (Mikroangiopathie), welche dazu führen, dass die dortigen Sehzellen nicht mehr ausreichend durchblutet werden. Auch ein zu hoher Blutdruck, Rauchen oder erhöhte Cholesterinwerte können die Entstehung einer Retinopathie fördern. Findet keine rechtzeitige Behandlung statt, kann die diabetische Retinopathie zur Erblindung führen. Da eine vollständige Heilung der Krankheit bisher nicht möglich ist, hat die Laser-Operation das Ziel, ein Fortschreiten der Krankheit zu verhindern.

Symptome der diabetischen Retinopathie

Während die diabetische Retinopathie zu Beginn in der Regel ohne merkliche Symptome verläuft, folgen nach einiger Zeit Sehstörungen und andere Beschwerden. Betroffene können ab einem gewissen Zeitpunkt zum Beispiel nur noch verschwommen und unscharf sehen. Außerdem kann es aufgrund von Einblutungen in den Glaskörper sein, dass plötzlich schwarze Punkte im Gesichtsfeld auftauchen – in diesem Fall sollten Sie sofort einen Arzt konsultieren.

Fortschreiten durch Laser-Operation blockieren

Eine mittels Laser durchgeführte Operation respektive ambulante Lasertherapie ist bei einem Netzhautschaden das gängigste und wichtigste Verfahren in der Augenheilkunde. Vor allem bei Gefäßneubildungen und bei schweren Fällen der nicht-proliferativen Retinopathie führt man einen solchen Eingriff durch. Dabei verödet der Laser zielgenau undichte Äderchen auf der Netzhaut, was die Entstehung neuer Gefäße und somit neue Einblutungen verhindert. Detaillierte Informationen über den Eingriff und die hierfür erforderlichen Voraussetzungen erhalten Sie in einer Voruntersuchung von Herrn Dr. med. Kouris Ninios.

Laser-Operation bei Thrombosen der Augengefäße

Ist die Rede von einer Thrombose der Augengefäße, versteht man darunter einen teilweisen oder kompletten Verschluss in einer Vene der Netzhaut (Retina). Das sich vor der Verschlussstelle stauende Blut wird in dem Fall nicht aus dem Gewebe zum Herzen zurück transportiert, wodurch es zu Folgeerscheinungen kommen kann, die wiederum das Sehen verschlechtern. Ist die Netzhautmitte betroffen, entsteht durch das ausgetretene Gefäßwasser eine flüssigkeitsbedingte Schwellung (Ödem). Die Sehverschlechterung ist meistens morgens stärker ausgeprägt als tagsüber. Außerdem bemerken einige Patienten das schlechtere Sehen nur in einem bestimmten Teil des Blickfeldes – dann spricht man von sogenannten Venenastverschlüssen.

Risikofaktoren einer solchen Augenvenenthrombose sind im Prinzip vergleichbar mit Gefäßverschlüssen in anderen Körperregionen. Insbesondere bei älteren Menschen konnte man durch Untersuchungen ähnliche Gefäßveränderungen verstellen, wie sie auch bei Herz- und Kreislaufpatienten auftreten (Arteriosklerose). Aus diesem Grund handelt es sich bei den allgemeinen Maßnahmen für Patienten mit einer Herz- und Kreislauferkrankung um dieselben, die auch für Patienten mit einem Gefäßverschluss am Auge gelten. Ein erhöhtes Risiko besteht also bei folgenden Erkrankungen und Faktoren:

  • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
  • Bluthochdruck
  • zu hohe Blutfette (Cholesterin und Triglyzeride)
  • Rauchen (Nikotin)
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel.

Laser-Operation bei zwei verschiedenen Befunden

Eine Laser-Operation schafft bei der Augenvenenthrombose in zwei Fällen Abhilfe. Beim bereits erwähnten Venenastverschluss zielt man mittels Laserbehandlung der Netzhautmitte auf die Sehverbesserung ab. Ist der Venenverschluss hingegen stärker ausgeprägt, kann es zu komplexen Folgeerscheinungen kommen, die eine umfangreichere Behandlung zur Folge haben, an deren Ende die Lasertherapie steht. Zu diesen Folgeschäden zählen unter anderem die Sauerstoffarmut und die Bildung neuer Blutgefäße, welche die Netzhautdurchblutung nicht fördern, sondern zu Blutungen im Glaskörper führen können.

Die Laser-Operation bei uns in Waldshut kann zum Beispiel nützlich sein, um im Falle einer größeren Sauerstoffarmut in der Netzhaut dafür zu sorgen, dass die weniger durchbluteten Bereiche verödet werden. Das hat ein Gleichgewicht aus Sauerstoffbedarf und Sauerstoffangebot zur Folge. Hierfür sind mehrere Behandlungen mittels Laser erforderlich.

Laser-Operation bei Netzhautforamen

Unter Netzhautforamen (Netzhautloch/Netzhautauflösung) versteht man eine seltene Erkrankung des Auges, bei der sich die am Augenhintergrund befindliche Netzhaut ablöst. Betroffene klagen über Sehstörungen und damit einhergehende Lichtblitze. Außerdem nehmen einige von ihnen einen sogenannten Rußregen wahr – schwarze Punkte, die sich bewegen. Es kann sogar zu dem Ausfall des Sehvermögens in vereinzelten Bereichen des Sichtfeldes kommen, wobei sich dieser "schwarze Schatten" meist über einen längeren Zeitraum ausbreitet. Das liegt dann an einer zunehmenden Netzhautablösung. Bleibt diese Erkrankung unbehandelt, kann sie zur vollständigen Erblindung führen.

Die häufigste Form der Netzhautforamen gestaltet sich folgendermaßen: Durch einen kleinen Riss in der Netzhaut tritt Flüssigkeit aus dem Augapfel und sammelt sich zwischen beiden Netzhautschichten. In dieser Folge löst sich die obere der beiden Schichten ab und stirbt ab. Auch ein Schlag auf das Auge kann zu Rissen in der Netzhaut führen. Das bezeichnet man als einen traumatisch ausgelösten Netzhautriss.

Behandlung per Laser-Operation

Liegt nur ein kleiner Riss respektive eine geringe Netzhautablösung vor, kann man die beiden Netzhautschichten im Rahmen einer ambulanten Laser-Operation (Laserkoagulation) wieder miteinander verbinden. Der Laser sorgt hier an seiner Eintrittsstelle für die Entstehung kleinster Narben, die als Verbindung der Schichten dienen. Gleichzeitig wird der Netzhautriss durch diese Art "Einschluss" fixiert.

Laser-Operation beim Nachstar

In Folge einer Katarakt-Operation (Grauer Star), bei der die trübe Augenlinse durch eine Kunstlinse ersetzt wird, kann es als Nebenwirkung zu einer Veränderung der hinteren körpereigenen Augenkapsel kommen, welche wiederum einen sogenannten Nachstar bildet. Dieser entsteht durch verbliebenes Linsenmaterial, das entlang der hinteren Linsenkapsel einwächst und trüb wird. Die Ursache des Nachstars liegt also in der Operation eines Grauen Stars. Wie bei diesem verschlechtert sich auch die Sicht durch den Nachstar – Betroffene sehen meist milchig respektive durch eine Art Nebelschleier. Der Nachstar kann mehrere Monate oder auch erst Jahre später auftreten.

Vollständige Heilung durch Laser-Operation in unserer Praxis in Waldshut möglich

Mittels ambulanter Laser-Operation kann der Nachstar behandelt werden, indem der YAG-Laser die trübe hintere Linsenkapsel wieder öffnet. Der schmerzfreie Eingriff ist bereits nach wenigen Minuten beendet und führt meist zur schnellen sowie langfristigen Wiederherstellung des Sehvermögens. Über kurzfristige, in der Regel harmlose Nebenwirkungen, die unmittelbar im Anschluss an die unkomplizierte Operation auftreten können, informiert Sie Herr Dr. med. Kouris Ninios selbstverständlich in einer vorherigen Untersuchung.

Laser-Operation beim Engwinkelglaukom

Das Engwinkelglaukom ist eine seltene Form des Glaukoms, bei der es zu einer Behinderung im Abfluss des Kammerwassers kommt, die wiederum die Erhöhung des Augeninnendruckes zur Folge hat. Tritt dies plötzlich ein, ist von einem Glaukomanfall die Rede. Dieser wird von Betroffenen äußerst dramatisch wahrgenommen, da Symptome wie starke Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen auftreten können. Außerdem ist eine starke Rötung des Auges erkennbar. Darüber hinaus entsteht durch Wassereinlagerungen in der Hornhaut ein Hornhautödem, welches zu Sehproblemen (erkennen von Regenbogenfarben und Farbkreisen) führt. Da es sich hierbei um einen Notfall handelt, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen!

Risikofaktoren für die Ausbildung eines Engwinkelglaukoms sind Weitsichtigkeit (Hyperopie), Grauer Star und das Vorliegen eines kleinen vorderen Augenabschnittes.

Abfluss des Augenwassers mittels Laser-Operation

Der YAG-Laser "schneidet" während der Operation (Laser-Iridotomie) ein kleines Loch in die Iris (Regenbogenhaut) des Auges, wodurch eine direkte Verbindung zwischen der hinteren und vorderen Augenkammer entsteht. Dadurch wird das Abfließen des Augenwassers auch bei weiter Pupille herbeigeführt. Im Anschluss an den schmerzfreien Eingriff kann das Kammerwasser ungestört zirkulieren. Die Behandlung kann auch vorsorglich durchgeführt werden, wenn zum Beispiel bei einem Patienten eine ausgeprägte Hyperopie vorliegt. Für weitere Informationen hierzu kontaktieren Sie uns bitte, um einen Termin in unserer Praxis in Waldshut zu vereinbaren.

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